Yoga für Jugendliche
Yoga für Teenager

Yoga für Teenager: mit Bewegung und Sportlichkeit durch die aufregendste Zeit des Lebens

Yoga für Teenager

Yoga für Teenager – mehr Ausgeglichenheit und Fitness in der Pubertät

Yoga für Jugendliche bringt mehr Struktur, Bewegung, Sportlichkeit und Ausgeglichenheit in den Teenie-Alltag. Wer in der komplizierten und anspruchsvollen Phase der Pubertät nach einem sicheren Anker sucht, kann diesen im Yoga finden. Hier erfahrt ihr alles, was ihr über Yoga wissen müsst.

Warum Yoga für Jugendliche?

Warum Yoga für Jugendliche?

 

Druck in der Schule und im Verein; hohe Anforderungen von Familie, Freunden und Verwandten; Veränderungen im Körper und im Hormonhaushalt: Jugendliche sind nicht nur von vielen tiefgreifenden Lebensveränderungen betroffen, sie müssen auch einigem standhalten, was täglich auf sie einprasselt.

 

Grund genug, um mittels Yoga innere Stärke, Ruhe und Ausgeglichenheit zu entwickeln. Yoga wirkt sich rundum angenehm auf Körper und Geist aus. Teenager lernen in der Yoga-Praxis, mit Stress und hohen Anforderungen umzugehen. Sie schaffen sich eine persönliche Energiequelle, die auch dann zur Verfügung steht, wenn die ganze Welt wieder einmal gefühlt gegen einen ist und man Abstand braucht zu nervigen Mitschülern, anspruchsvollen Eltern oder fordernden Lehrern.

 

Heutzutage strömen auch auf Jugendliche unvorstellbar viele Informationen ein. Gelingt es dann, mit gezielten Entspannungs- und Bewegungstechniken zeitnah zur Ruhe zu kommen, abzuschalten und gestärkt wieder in den Alltag zu gehen, hat man schon viel gewonnen. Yoga kann in dieser einmaligen Zeit, die nicht nur anstrengend, sondern auch wunderbar ist, ein wertvoller Begleiter sein.

Ab wann ist Yoga für Teenager zu empfehlen?

Ab wann ist Yoga für Teenager zu empfehlen?

 

Jugendliche können in jedem Alter mit Yoga beginnen. Wer bereits als Kind Yoga geübt hat, wird sich mit Freude an die Stunden erinnern und vielleicht sogar von selbst darum bitten, mit Yoga fortfahren oder wieder anfangen zu dürfen.

 

Viele üben gern mit der Mutter, dem Vater, Geschwistern oder Freunden. Im Kreis bekannter Gesichter lässt sich die Yoga-Praxis leicht aneignen und von Älteren lernen.

 

Ab wann ist Yoga für Teenager zu empfehlen

Eine schöne Wochenroutine: Yoga mit den Freundinnen

Wer lieber allein einen Yoga-Kurs besuchen möchte, wird Angebote ab etwa 11 oder 12 Jahren finden. Einige Krankenkassen geben für Kurse ab 13 Jahren sogar einen Zuschuss, abhängig davon ob der jeweilige Kurs anerkannt wird. Informiert euch vorab mit euren Eltern bei der Krankenkasse, ob ihr ein solches Angebot ebenfalls nutzen könnt.


„Das Leben beginnt am Ende der Komfortzone.“ (Neale Donald Walsch)


Es ist nie zu früh oder zu spät, mit Yoga zu beginnen. Viele Anfänger-Programme lassen sich als Teenager kinderleicht erlernen. Ob zu Hause, im Yoga-Studio, im Park oder am Strand – es sind keine Grenzen gesetzt. Vielleicht findest du sogar einen Sprachkurs, der mit einem Yoga-Kurs am Strand kombiniert werden kann.

Video: Yin Yoga für Anfänger | Entspannung Beweglichkeit und Selbstliebe | Faszien dehnen | 50 Minuten

Video: Yin Yoga für Anfänger | Entspannung Beweglichkeit und Selbstliebe | Faszien dehnen | 50 Minuten

 

Mit diesem 50minütigen Video richten wir uns vor allem an Anfänger, die die entspannende und sanfte Wirkung von Yoga erleben möchten. Die ausgewählten Yoga-Übungen werden lang genug gehalten, sodass ihr gut mithalten könnt.

Im Laufe der Übungszeit erreichen wir gemeinsam eine innere geistige Ruhe, die hilft, die Gelassenheit und Ausgeglichenheit auch nach der Yoga-Einheit mit in den Tag zu nehmen. Dafür eignet sich Yin Yoga besonders gut.

Unsere Übungen wirken auf Beine, Hüfte, tiefliegende Muskelgruppen und das Bindegewebe und bieten damit alles, um dich rundum wohl zu fühlen. Probiere es aus, wir freuen uns auf dich!



Wie läuft Yoga für Jugendliche ab?

Wie läuft Yoga für Jugendliche ab?

 

In einem Yoga-Kurs speziell für Jugendliche gibt es dieselben Komponenten wie in anderen Yoga-Stunden auch. Meist besteht eine Yoga-Stunde aus den folgenden Teil-Übungen, die sich gegenseitig ergänzen:

 

    • Meditation und Anfangsentspannung
    • Übung von Atemtechniken (Pranayama)
    • Aufwärm- und Vorbereitungsübungen
    • Yoga-Flow mit verschiedenen Positionen/-Haltungen (Asanas)
    • Endentspannung

Zu Beginn des Yoga-Kurses wird der Yoga-Lehrer/die Yoga-Lehrerin wahrscheinlich alle Teilnehmer über die Regeln im Yoga-Studio oder dem entsprechenden Raum belehren. Das kennt ihr sicherlich aus Sport-Vereinen, Schul-AGs und ähnlichen Aktivitäten.

Euer Yoga-Lehrer wird euch in die Stunde einbinden und z.B. auch darauf bauen, dass sich hin und wieder jemand meldet um einen Übungsablauf gemeinsam mit dem Lehrer zu demonstrieren. Davor braucht ihr keine Scheu zu haben, denn die meisten der Teilnehmer machen zum ersten Mal Yoga. Es ist sehr sinnvoll, Hilfestellung beim ersten Ausführen der Übungen zu erhalten. So lassen sich Trainingsverletzungen vermeiden und du weißt im Anschluss, wie die Übung auch zu Hause allein geübt werden kann.

Erfahrene Yoga-Lehrer werden euch zusätzlich motivieren und eine positive Grundstimmung vermitteln, sodass jeder gern mitmacht und sich im Verlauf der Stunde nicht verloren fühlt.

Natürlich könnt ihr jederzeit den Lehrer bitten, euch eine Übung nochmals zu erklären oder auf eure Wünsche oder Fragen einzugehen. Vereinbart vorab, wann der Yoga-Lehrer auf eure Fragen eingehen möchte, damit ihr die Ruhe und Konzentration der anderen Teilnehmer nicht stört.

Was bringt Yoga für Teenager?

Was bringt Yoga für Teenager?

Einige der positiven Effekte des Yogas haben wir bereits genannt:

 

    • Auf der körperlichen Ebene wirkt sich Yoga fördernd auf Beweglichkeit, Schmerzvorbeugung, Muskelkraft und -erhalt, allgemeine Sportlichkeit und Fitness aus, um nur einige zu nennen.
    • Auf der mentalen Ebene führt Yoga zu mehr Ausgeglichenheit, hilft, den Alltagsstress besser zu verarbeiten, schneller zur Ruhe zu kommen und diese Ruhe zu erhalten, erhöht den Wohlfühlfaktor und stärkt Selbstbewusstheit sowie Selbstbewusstsein. Auch dies sind nur ausgewählte Effekte, Yoga kann noch viel mehr:
    • Übergeordnet kannst du durch Yoga für Jugendliche folgende Effekte an dir bemerken: Strukturierter Wochen- und Tagesablauf (z.B. durch Yoga am Morgen), zunehmendes Wissen über Yoga und Yoga-Philosophie, gesteigertes Interesse an yoga-relevanten Themen, höheres Allgemeinwissen, Interesse am ganzheitlichen und gesunden Lifestyle.

 

 

 

 

Das Workout macht auch zu Hause Spaß

Das Workout macht auch zu Hause Spaß. Erfahre wie’s geht in unseren Yoga-Videos

Welche einzigartigen Erfahrungen hat Yoga dir persönlich gebracht? Wir freuen uns auf deinen Kommentar unter diesem Beitrag oder auf unseren Social-Media-Seiten.

 

Überlege, ob du ein Yoga-Tagebuch führen möchtest. Notiere dir deine erlernten Übungen, lustige oder bemerkenswerte Anekdoten aus deiner Yoga-Stunde, spannende Links und Instagram-Profile und alles, was dich rund um das Thema Yoga noch beschäftigt. Du wirst staunen, wie schnell sich dein Tagebuch füllt. In einigen Monaten oder Jahren wirst du mit Freude wieder in ihm blättern.

Yoga und Stressprävention

Yoga und Stressprävention

Der Stress setzt dir mehr zu als du zugeben möchtest? Daheim ist alles kompliziert? Die Trennung der Eltern oder ähnliche einschneidende Erlebnisse überfordern dich? Du weißt nicht mehr, wie du mit deinem Stress umgehen sollst?

Versuche dich mit Yoga zu erden. Die regelmäßige Übung vermittelt dir eine gesunde Einstellung zu deinem eigenen Körper, hilft dir, besser auf Signale deines Körpers zu hören und freundlich, aber bestimmt zu kommunizieren: „Mir ist das alles grad zu viel!“ Das ist nichts Schlimmes, besonders nicht während der Pubertät, in der du vielen Veränderungen begegnen musst.

Mit einem gesteigerten Bewusstsein für deinen Körper, deine Gefühle und dein Wohlbefinden wird es dir leichter fallen, Stress abzuschütteln und ihn nicht zu nah an dich heranzulassen. Stress wirkt sich nämlich auch körperlich aus. Stimmungsschwankungen sind häufig auch körperlich spürbar, ebenso emotionale Verletzungen, Wut und Trauer. Doch auch positive Emotionen wie Verliebtheit und Aufgeregtheit verlangen nach einem Ventil, über das du überschüssige Kraft abbauen kannst.

Im Yoga erlernst du Atemübungen. Diese bringen nicht nur mehr Luft und Energie für Kreislauf und Stoffwechsel, sondern können dir auch dabei helfen, in stressigen Situationen ruhig zu bleiben, keine Aggressionen aufzubauen (oder sie schneller abzubauen) und auf deine Mitmenschen ausgeglichener und selbstbewusster zu wirken. Dies unterstützt dich nicht nur kurzfristig, sondern auch dann, wenn lebenswichtige Entscheidungen wie Berufs-, Studien- und Wohnortwahl oder erste Beziehungsprobleme auf dich zukommen.

Probiere es einmal aus. Du kannst dabei nur gewinnen! ☀

Yoga gegen Schulstress und Leistungsdruck

Yoga gegen Schulstress und Leistungsdruck

 

Schulstress und Leistungsdruck haben jeden Teenager mal mehr, mal weniger fest im Griff. Besonders in Prüfungsphasen vor dem Schulabschluss weiß man häufig nicht, wo einem der Kopf steht. Besonders in diesen Phasen ist es wichtig, Selbstfürsorge zu betreiben und auf sich selbst zu achten. Tu dir selbst etwas Gutes.

Mit Yoga lernst du, etwas regelmäßig zu üben und zu einer guten Gewohnheit zu machen. Das wird dir dabei helfen, auch Lern-Routinen einzuführen und das Lernen zu Hause oder in Lerngruppen mit anderen Schülern zu strukturieren und zu verbessern.

Mit Selbstliebe lernst du, auf deine Bedürfnisse zu achten. Zahllose Energy-Drinks und ähnliche Lern-Booster brauchst du nicht mehr, wenn du mit Yoga gezielt auf Entspannung achtest und nachts erholsamen Schlaf findest, der dich für den nächsten Tag bestens vorbereitet und dich fit macht.

Achte darauf, dir Pausen zu gönnen, mit Yoga zu entspannen und Energie zu regenerieren. So hast du Schulstress und Leistungsdruck etwas entgegenzusetzen. Eine kurze 10- bis 20minütige Yoga-Sequenz kann auch während des Lernens bereits Wunder wirken.

Unsere Tipps für Teens

Unsere Tipps für Teens

 

Yoga lernen war noch nie so einfach wie heute! Durch das unglaublich große Angebot an kostenfreien Inhalten im Internet findest du schnell das, was du suchst. Interessierst du dich gezielt für bestimmte Asanas, helfen dir YouTube-Videos, wie auf unserem Kanal, weiter.

Möchtest du mehr über Yoga-Philosophie und Meditation wissen, wirst du unter anderem auf Instagram fündig. Mit Gleichgesinnten kannst du dich jederzeit und überall austauschen, sei es in sozialen Netzwerken, über WhatsApp oder über spezielle Yoga- und Meditations-Apps.
Wir empfehlen dir, an dem Thema dranzubleiben und das weiterzuverfolgen, was dich besonders interessiert oder dir besonders Spaß macht. Vielleicht kannst du eine beste Freundin oder einen guten Freund dazu motivieren, dich auf deiner Yoga Experience zu begleiten.

Mache Yoga nicht nur zu deinem Hobby, sondern zu einem festen Bestandteil deines Lebens und genieße die Vielfalt, die Yoga dir geben kann.

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Für alle, die jetzt mehr wissen wollen:

  • Rissmann, Rebecca: Yoga für Teens: Beweg dich – Fühl dich gut – Sei du selbst. Carlsen, 2018.
  • Schröter, Nicole: Teen Yoga: Mach’s dir leicht, wenn deine Welt Kopf steht. Windpferd Verlagsgesellschaft, 2018.
  • Sriram, R.: Yoga für Kinder und Jugendliche: Pädagogik für das Leben: Ausgeglichenheit, Konzentration und Selbständigkeit. Via Nova, 2015.


Hat dieser Text dir weitergeholfen oder dich sogar inspiriert? Oder hast du Anmerkungen, die du gerne teilen möchtest? Ich freue mich auf deine Meinung!


Katrin Burga Steiner

Katrin B. Steiner

 

Gründerin von {YOGA STILVOLL} und Yogalererin BDY

Meine Leidenschaft für Yoga habe ich 2006 entdeckt. 2007 entschied ich mich dazu, mich zur Hatha-Yogalehrerin ausbilden zu lassen und seitdem unterrichte ich immer wieder an verschiedenen Institutionen in Thüringen. Ich bin ein großer Fan des Sonnengrußes, den ich regelmäßig in allen Varianten praktiziere. Neben Hatha Yoga liebe ich Jivamukti Yoga! Die Wirkung von Yoga auf den Geist und Körper fasziniert mich sehr und mit meinen Texten kann ich euch an meiner Freude am Yoga teilhaben lassen.

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