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SUP Yoga – für alle, die das Wasser und die Sonne lieben

Autorin: Inken Probst | 13.03.19

SUP Yoga – für alle, die das Wasser und die Sonne lieben

SUP Yoga – es macht riesigen Spaß und bietet eine super Abwechslung

Wer im Sommer noch mehr Zeit an der frischen Luft verbringen will, der kann seine Yogamatte gegen ein Surfbrett eintauschen und draußen auf dem Wasser Yoga üben! An immer mehr Orten wird der Trendsport Stand-Up Paddle Yoga (SUP Yoga) angeboten, der sowohl für AnfängerInnen als auch für Fortgeschrittene geeignet ist.


Was ist SUP Yoga – Stand-Up Paddle Yoga?

Was ist SUP Yoga - Stand-Up Paddle Yoga?

 

Die Entwicklung des SUP Yoga, bei dem Stand-Up Paddling mit Yoga kombiniert wird, wird der Schwedin Rachel Brathen zugeschrieben. Bei diesem Yogastil treibt es die Übenden raus in die Natur auf das Wasser. Geeignet ist jedes relativ ruhige Gewässer, wie ein See, ein langsam fließender Fluss oder das ruhige Meer.

Auf dem Surfbrett, das beim SUP-Yoga etwas breiter ist als gewöhnlich, lassen sich mit etwas Übung und Erfahrung alle Asanas durchführen, die man auch auf der Yogamatte üben kann. Natürlich ist jede Körperhaltung auf dem schwankenden Brett eine deutlich größere Herausforderung als auf dem Land! Im schlimmsten Fall fällt man ins Wasser – und das ist im Sommer ja nur eine spaßige Abkühlung.

„Balance is not something that shows up one day and is suddenly here to stay; it’s the result of creating moments of mindfulness and gratitude throughout our day. That’s why it’s called a practice – it never ends.” (Rachel Brathen)



Was kann ich von einer SUP Yogastunde erwarten?

Ein Praxis Video für deinen ersten Ausflug auf dem Wasser

Was kann ich von einer SUP Yogastunde erwarten?

  • die Einheit dauert in der Regel etwa 90 Minuten
  • die Asanas werden erst auf dem Land geübt, um ein Gefühl für die Positionen zu bekommen
  • AnfängerInnen lernen die Grundlagen im Paddeln mit dem Surfbrett
  • Kombination aus verschiedenen Asanas, Atemübungen und Tiefenentspannung
  • selbst einfache Asanas stellen große Herausforderungen dar
  • ein guter Gleichgewichtssinn, hohe Konzentration & Achtsamkeit sind erforderlich
  • es macht riesigen Spaß und bietet eine super Abwechslung zur sonstigen Yogapraxis


Für wen ist SUP Yoga geeignet?

Für wen ist SUP Yoga geeignet?

 

Jeder kann mit Stand-Up Paddle Yoga beginnen. Vorkenntnisse im Stand-Up Paddling oder im Yoga können von Vorteil sein, aber sie sind keine Voraussetzung.

Es gibt auch viele Einsteigerkurse, bei denen zunächst mit sitzenden oder liegenden Asanas begonnen wird, damit die Übenden ein Gefühl für die Yogaübungen, die Atemtechniken und den schwankenden Untergrund bekommen.

Fortgeschrittenen Yoginis und Yogis bietet SUP Yoga neue spannende Herausforderungen und Erfahrungen. Denn hier kommt es, besonders bei den anspruchsvollen Asanas, auf einen guten Stabilitäts- und Gleichgewichtssinn an.

Voraussetzungen sind, dass man keine Angst vor Wasser hat und dass man schwimmen kann. Denn es passiert oft, dass Übende doch mal ins Wasser fallen.

 Ein Praxis Video für Fortgeschrittene

 Ein Praxis Video von für Fortgeschrittene

 


Was brauche ich für SUP Yoga?

Was brauche ich für SUP Yoga?

 

Da man jederzeit ins Wasser fallen kann, eignen sich zum Üben am besten Badeklamotten. Falls du dich dabei nicht wohlfühlst, kannst du auch ein T-Shirt und eine Sporthose drüberziehen. In jedem Fall solltest du Wechselklamotten für den Heimweg und ein Handtuch mitbringen.

Das Brett, das mindestens 3m lang sein sollte, kann man sich in der Regel ausleihen. Wichtig ist, dass du Sonnencreme dabei hast! Denn auf dem Wasser bist du häufig der direkten Sonne ausgesetzt.


Wirkungen von Stand-Up Paddle Yoga

Wirkungen von Stand-Up Paddle Yoga

Wirkungen von Stand-Up Paddle Yoga

Stand-Up Paddle Yoga – trainiert die Tiefenmuskulatur

  • stärkt die innere Balance
  • verbessert die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit
  • trainiert die Tiefenmuskulatur
  • führt zu tiefem & freiem Atem
  • sorgt für Geduld und Ausdauer
  • stoppt das Leistungsdenken (zu hoher Ehrgeiz und Perfektionismus sind hier fehl am Platz – sonst landet man gleich im Wasser)
  • sorgt für jede Menge Spaß
  • du kannst der Großstadt entkommen und die Ruhe der Natur genießen


Welche Übungen werden praktiziert?

Welche Übungen werden praktiziert?

 

Wer das erste Mal SUP Yoga übt, wird mit Asanas wie der Totenstellung, der Balasana – Stellung des Kindes oder der Kobra beginnen. Einen stabilen Stand für AnfängerInnen bietet auch die Tadasana – Die Berghaltung.

Mit etwas Übung und einem gestärkten Koordinations- und Gleichgewichtssinn sind dann aber auch Asanas wie der Krieger I oder Krieger II, der Yoga Baum oder der herabschauende Hund möglich.

Die größte Herausforderung stellen die Bewegungen zwischen den einzelnen Asanas dar. Diese müssen besonders achtsam ausgeführt werden, da jede Bewegung und Veränderung des Gleichgewichts sich auf das Brett auswirkt! Probier doch mal den Sonnengruß aus und du wirst merken, wie viel achtsamer und konzentrierter als sonst du jede einzelne Bewegung ausführst!

Wer schon Erfahrung im Yoga und Stand-Up Paddling hat, kann auch ganz allein loslegen, ansonsten such‘ dir schnell einen Kurs und teste, ob SUP-Yoga auch etwas für dich ist!

 

Viel Spaß!



Inken Probst Autorin bei YOGA STILVOLL.

Über Inken Probst als Autorin

Ich habe Germanistik studiert und dabei meine Freude am ausführlichen Recherchieren und Schreiben über Themen, die mir am Herzen liegen, entdeckt. Mit Yoga und Meditation kam ich während meiner ersten Schwangerschaft in Berührung und mittlerweile übe ich beides regelmäßig, um meinem häufig anstrengenden Alltag besser begegnen zu können und um mir eine Auszeit zu gönnen. Mit meinen Texten für YOGA STILVOLL möchte ich andere Menschen an meiner Leidenschaft für Yoga teilhaben lassen und auf verständliche Weise über wichtige und spannende Themen informieren.

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