Anleitung zur Meditation
Anleitung zur Meditation

Mit jedem Atemzug – eine Anleitung zur Meditation

Anleitung zur Meditation

Richtig Meditieren

Richtig Meditieren lernen wollen heute viele Menschen. Wir leben in einer ungeheuer stressigen Zeit und werden jeden Tag mit unglaublichen Mengen an Information bombardiert. Immer mehr Menschen leiden unter diesen Anforderungen. Ich zeige dir in diesem Artikel, wie du mit dieser täglichen Meditationspraxis dein Leben erheblich verbessern kannst

 

Wir hören es ja mittlerweile an jeder Ecke: Handys und Computer schaden uns, Alltagsstress macht krank, hohe Anforderungen im Job belasten die Nerven und die Zeit rast immer schneller. Es ist manchmal gar nicht mehr so leicht, seinen eigenen Platz im Leben zu finden.

 

Aber das ist die gute Botschaft der richtigen Meditation

richtig Meditieren

 

Echtes Glück ist möglich und du kannst es durch eigene Anstrengungen erreichen. Du musst dich nicht mit der Vorstellung abfinden, dass ein vorrübergehendes Glück alles ist, was das Leben zu bieten hat. Und du musst auch nicht deine Hoffnungen auf Glück an einer Person oder außerhalb von dir liegenden Macht, dem Job oder dem Socialmedia festmachen.

 

Du kannst deinem Geist beibringen, ein vollkommen verlässliches Glück zu finden, ein Glück, das weder dir noch irgendwem anders Schaden verursacht. Und das dir nicht mehr genommen werden kann.

 

Das bedeutet: Wenn du bereit bist, in dir selbst wahres Glück finden, besitz du mehr, das du mit anderen teilen kannst. Aus diesem Grund ist die Praxis der verschiedenen Meditationsarten ein Akt der Freundlichkeit gegenüber anderen und, vor allem, gegenüber dir selbst.

Denn wenn du das Problem von Stress und Leiden gelöst hast, dann bist du es, der davon am direktesten profitiert.


„Meditation ist der einzige Weg, der dich über dich selbst hinausführt, der einzige Weg, dich selbst zu transzendieren.“Osho


Zuerst einmal: was bewirkt Meditation überhaupt?

Zuerst einmal: was bewirkt Meditation überhaupt?

Stress zu reduzieren,

  • gelassener zu sein,
  • tiefe Ruhe und Entspannung zu finden,
  • leichter abzuschalten und
  • aus dem anstrengenden Kopfkino oder Gedankenkarussell herauszukommen.


Meditation zu erlernen ist das ideale Mittel, um den Bezug zu sich selbst wieder herzustellen und die Droge Außenwelt zu „entgiften“.

Es ist nichts anderes als eine Technik, um mit dem Innern, der eigenen Basis in besseren Kontakt zu treten.

Neuere Untersuchen belegen zudem, dass Meditation

  • Stress reduziert
  • Empathie und Mitgefühl verbessert
  • die Aufmerksamkeit- und Konzentrationsfähigkeit verbessert
  • das Immunsystem stärkt
  • Ängste verringert
  • allgemein neuroplastische Veränderung der Gehirnstruktur bewirkt
  • uvm.

Was bewirkt Meditation

Stress reduzieren


„Meditation ist einfach nur der Mut, still und alleine zu sein, langsam und allmählich beginnst du eine neue Qualität in dir zu verspüren, eine neue Lebendigkeit, eine neue Schönheit, eine neue Intelligenz, die nicht von anderen geborgt ist, die in dir selber wächst. Sie wurzelt in deiner Existenz und wenn du keine Feigling bist, wird sie zu Blüte kommen und Früchte tragen.“

Osho


Meditation – nicht nur für Yogis und Mönche

Meditation – nicht nur für Yogis und Mönche

 

Zugegeben, bevor ich selber mit dem meditieren anfing, dachte ich immer, das sei nur etwas für Yogis und esoterische Langhaar-Hippies. Was konnte es schon für Vorteile haben, nichts-tuend dazusitzen und den Tag an sich vorbeiziehen zu lassen?

Mittlerweile weiß ich, dass Meditation nicht Zeit verschwendet, sondern Zeit gewinnt.

 

Das staubige Image, das die Methoden der geistigen Entspannung nur etwas für Esoteriker sind, wurde schon längst abgeworfen. Vielmehr sollte das jeder Mensch erlernen, der innerhalb der nächsten Jahre ein ausgeglichenes Leben führen und seine Kraft aus einer inneren Ruhe heraus gewinnen möchte.

 

Es ist eine konzentrierte, längere Pause, in der das Gehirn Zeit findet sich zu beruhigen. Das hilft zu erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben: Wie wir uns wirklich fühlen, welche der vielen Arbeiten wirklich getan werden müssen, und was von den übrigen Aufgaben und fremdbestimmten Gefühlen nur lästiges Beiwerk ist.

Letztlich ist Meditation das etwas, von dem man nicht wirklich in Worten ausdrücken kann, was es ist. Es ist eine Erfahrung, die man machen kann. Worte können den Zustand nicht transportieren. Weil es ein Zustand ist in dem kein Denken da ist. Worte sind Gedanken und können deshalb nur Wegweiser sein.

Es gibt verschiedenste Meditationsarten für jeden Geschmack und jede Situation. Eine grundlegende Technik möchte ich dir hier vorstellen.

Vor dem Start – „Und das soll alles sein?” – ein erster Tipp

Vor dem Start - „Und das soll alles sein?” - ein erster Tipp

 

Das habe ich mich gefragt, als ich mein erstes Meditationsbuch durchgelesen und die ersten Übungstage hinter mir hatte. Wo bleibt denn da der große Zauber?

Heutzutage hat jeder eine Vorstellung davon, was richtig meditieren bedeutet und wie es auszusehen hat. Wir haben gewisse Erwartungen daran. Erwartungen die schnell enttäuscht werden, wenn man nur mal so ein paar Atemübungen macht.

Deswegen lautet mein Tipp: Versuch dich von den Erwartungen zu lösen. Betrachte das Ganze einfach als Übung, mit der du lernst, dein Gedankenkarussell willentlich zu stoppen. Auf diese Weise stärkst du dadurch deine geistigen Muskeln, was dir in vielen Situationen zugutekommen kann.

Aber wie bei allen Muskeltrainings gibt es auch hier keine Abkürzung zum Ziel sondern nur den beschwerlichen Weg der da lautet: üben, üben, üben…


Meditation – aber wie? Eine einfache Anleitung für Anfänger

Meditation – aber wie? Eine einfache Anleitung für Anfänger

Die Vorbereitung: so meditierst du richtig!

  • Richte dir einen festen Platz ein, an dem du meditierst. Er sollte ruhig und sicher sein.
  • Wähle deine Meditationsposition: Traditionell wird mit Hilfe eines Meditationskissens auf dem Boden meditiert. Man kann es sich im Lotus-oder Schneidersitz oder direkt auf den Knien bequem machen.
  • Veranschlage eine feste Tageszeit, zu der du meditierst. Das hilft dir dabei, die Meditation zur Gewohnheit werden zu lassen.
  • Stell dir einen Wecker, damit du während der Meditation nicht auf die Uhr gucken musst. Beginne mit 5 Minuten und steigere dich langsam.

Meditationsübung für zu Hause

Entspannte Umgebung schaffen für die Meditation


Meditationsübung für zu Hause – den Atem beobachten

Meditationsübung für zu Hause – den Atem beobachten

  1. Suche dir eine bequeme Sitzhaltung, die du für 10 oder 15 Minuten beibehalten kannst. Atme dann einige Male tief durch, und atmen langsam aus. Ohne zu versuchen, deinen Atem in irgendeiner Weise zu kontrollieren, lasse es zu, dass er seine eigene natürliche Tiefe und seinen Rhythmus findet. Atme immer durch die Nase.
  2. Beobachte deinen Atem, und fokussiere deine Aufmerksamkeit entweder auf die Empfindungen in deinen Nasenlöchern, die mit dem Kommen und Gehen deines Atems verbunden sind, oder auf das Heben und Senken deines Bauches.
  3. Richte deine volle Aufmerksamkeit auf das Kommen und Gehen deines Atems. Tu es wie eine Mutter, die die Bewegungen ihres kleinen Kindes beobachtet – liebevoll, doch beharrlich, weich, doch genau, mit einem entspannten, doch fokussierten Bewusstsein.
  4. Wenn du erkennst, dass dein Geist abgeschweift ist und du gedanklich in deine Pläne, Ideen oder Tagträume verwickelt bist, bringe deinen Geist sanft zu deinem Atem zurück. Du musst damit rechnen, dass nahe mit Sicherheit immer wieder Gedanken und Bilder auftauchen werden, aber mach dir keine Sorgen. Kehre einfach geduldig und beharrlich zu deinem Atem zurück. Falls du es praktisch unmöglich findest, deinen Atem zu beobachten, ist es ein guter Tipp deine Atemzüge zu zählen.
  5. Führe diese einfache (aber nicht leichte!) Übung während der gesamten Meditation fort. Wenn du wiederholt übst, wirst du feststellen, dass sich dein Geist schneller beruhigt.


Richtig meditieren – Ein paar letzte Hinweise:

Richtig meditieren - Ein paar letzte Hinweise:

  • Alles was geschieht, ist richtig. Deine Psyche verarbeitet in der Meditation viel Tagesballast und Emotionen. Dabei können die seltsamsten Bilder, Erinnerungen und Gedanken auftauchen. Deine einzige Aufgabe: Sobald du diese Ablenkungen bemerkst, suche wieder dein Meditationsobjekt, den Atem, auf.
  • Durch leichtes Öffnen und Schließen der Augen kannst du deine Wachheit steuern. Es ist keinesfalls sinnvoll, während der Meditation einzudämmern, zu träumen oder irgendwelche fantastischen Dinge zu sehen. Das kann zwar passieren, eigentliches Meditationsziel ist jedoch, eine wache Aufmerksamkeit (auch Achtsamkeit genannt) zu trainieren und den Geist von Müll zu leeren und damit zu klären.
  • Meditiere, solange du noch wach bist. Schläfst du beim Meditieren fast ein, dann ist das eine wertvolle Rückmeldung darüber, wie übermüdet du zurzeit bist. Du hast es zuvor nur nicht gemerkt, weil ein Übermaß an Alltagsaktivitäten deinen Biorhythmus terrorisiert – erst die Meditation zeigt dir, wie es wirklich um dich steht. Meditation kann uns wie ein Frühwarnsystem Überlastungen des Körpers und der Seele melden.
  • Leichte Anstrengungen für den Rücken gehören für den Anfänger dazu. Du kannst selbstverständlich leichte Positionsänderungen vornehmen und etwas mit dem Rücken kreisen, solange es dich nicht zu sehr vom Beobachten des Atems ablenkt.


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Oft hat man als Anfänger während der ersten Sitzungen gute Erfolge, und dann kommt eine Phase, in der während der Meditation Gedanken und Gefühle durch den Kopf toben. All das ist in Ordnung. Es gibt keine gelungene oder misslungene Meditation.

Jede weitere Übung demonstriert dir unverhohlen, wie es seelisch um dich steht – und auch negative Rückmeldungen sind wertvoll, denn du spürst dadurch, dass du besser für dich sorgen musst. Wenn du weitermeditierst, werden sich die Emotionen beruhigen und die Gedanken klären.

„Meditation bringt uns in Berührung mit dem, was die Welt im Innersten zusammenhält.” Johann Wolfgang von Goethe

Ich wünsche dir einen tollen Start auf dem Weg zu dir selbst!
Hat dieser Text dir weitergeholfen oder dich sogar inspiriert? Oder hast du Anmerkungen, die du gerne teilen möchtest? Ich freue mich auf deine Meinung!



Rea Schindler Autorin bei Yoga Stilvoll

Rea Schindler

 

Über die Autorin Rea Schindler

Als Literaturstudentin und Hobbyautorin bin ich schon früh um die Welt gereist.
Fremde Länder und Kulturen haben mich besonders gereizt. Mich mitten in die
tobende Welt zu setzen und über sie zu schreiben. Das hat mir früh gezeigt wie
wichtig Einkehr und Innehalten ist. Vor zwei Jahren habe ich dann zum Yoga
gefunden, und damit ein für mich sehr wertvolles Mittel entdeckt, meine Reise
aus der Welt zu mir hin zu vertiefen. Aber so war ich nicht schon immer. Ich
kenne die Zweifel, die Unruhen und Ängste. Da ich überzeugt bin, dass jeder
einen Wandel erleben kann, möchte ich meine Erfahrungen und den Enthusiasmus als
Bloggerin für YOGA STILVOLL mit euch teilen.

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